Photosynth – Unglaubliche Bildwelten
August 9th, 2007
Zwar habe ich vor einigen Wochen in einem Blog bereits über das wissenschaftliche Projekt Photosynth von Microsoft gelesen und das Video gesehen. Doch bin ich heute abermals darauf hingewiesen worden und möchte es deshalb auch hier zeigen:
http://www.crazyleafdesign.com/blog/photosynth-prototype/
Diese neue Art der Fotoverwaltung und -präsentation ist umwerfend und gibt einen Ausblick darauf, wie wir die Daten auf unseren Computern in Zukunft handhaben könnten. Dem Kollegen, der mich heute auf den Link aufmerksam gemacht hat, schickte ich eine kleine Heringsvision als Antwort:
“So in der Art werden wir früher oder später alle Daten verwalten, weil man über den visuellen Weg die Dinge einfach viel schneller wiederfindet. Wir werden vermutlich den Rechner irgendwann als eine Art “Haus” sehen und Daten in verschiedenen Zimmern ablegen. Orte, Ereignisse und Personen kann man visuell einfach besser zusammenbringen.”
Liebe Software- und Hardware-Entwickler der Welt: Macht mit dieser Vision was Ihr wollt. Jede verkaufte Lizenz der entsprechenden Software sollte aber einen Euro in die Heringskasse schwemmen. Nicht vergessen!
Tiefenschärfe oder Schärfentiefe?
August 9th, 2007
Auf meinem nächtlichen Streifzug durch die Untiefen des WeltWeitWeb bin ich auf die Fotoinsel gestoßen. Ein bisschen versteckt und bescheiden unter “Sonstiges” hat der Autor der Seite ein kleines Fotolexikon zusammengetragen, in dem viele wichtige Begriffe der Fotografie knapp und präzise erläutert sind.
Hier fand ich auch, wonach ich suchte, nämlich eine Erklärung, warum Tiefenschärfe eigentlich Schärfentiefe heißt:
“Als Schärfentiefe bezeichnet man die Ausdehnung der Bereiches, der vom Auge in der Abbildung als noch ausreichend scharf empfunden wird. Gemeint ist also die Tiefe der Schärfe und nicht die Schärfe der Tiefe, so dass die oft verwendete Bezeichnung “Tiefenschärfe” falsch ist. Die Schärfentiefe ist abhängig vom Zerstreuungskreisdurchmesser, dem Abbildungsmaßstab und der Blendenöffnung.”
Den gesamten Lexikoneintrag findet Ihr hier.
Der Autor der Fotoinsel betreibt zudem ein interessantes Fotoblog.
Hello World!
August 9th, 2007
Mit den berühmten Worten einer jeden ersten Ausgabezeile eines jeden Programmierers, der etwas auf sich hält, heiße ich Euch beim Hering willkommen.
Schön, dass Ihr den Weg hierher gefunden habt und mit mir zusammen diesen denkwürdigen Tag feiern möchtet. In der Form eines “Advanced Blogs” möchte ich Euch meine fotografischen Arbeiten vorstellen, Tipps und Tricks zur Fotografie und zu Photoshop mit Euch teilen und -im idealen Fall- auch Kritik und Konstruktives in anregenden Diskussionen ernten.
Aus ersten Blog-Erfahrungen weiß ich jedoch, dass ich nicht zu viel erwarten darf und dass man als Blogger lange in die Welt hinausruft, bis einen jemand wahrnimmt. Daher findet Ihr hier (und das habe ich von einem Freund gelernt) vor allem Dinge, die ich notiere, um sie selbst nicht zu vergessen.
Viel Spaß beim Hering!
Ohne Alt-Taste alt aussehen
August 8th, 2007
Ob Windows oder Mac, ob Photoshop oder Lightroom; ohne Alt-Taste würden wir alt aussehen. Wer im Umgang mit diesen Bildbearbeitungs- und Verwaltungsprogrammen die Alt-Taste nicht zum Einsatz bringt, verpasst vermutlich circa 20 bis 30 Prozent des Funktionsumfangs der Softwares.
Als Beispiel füge ich mal die “Schärfen”-Funktion von Lightroom an. Die Schärfen-Funktion verfügt über vier Regler, um Intensität, Radius, Detail-Einfluss und Maskierung der Schärfenfunktion zu beeinflussen. Jeder dieser Regler ist mit einer Funktion unterlegt, die nur sichtbar wird, wenn man während des Verschiebens des Reglers die Alt-Taste gedrückt hält.
Heino der Supervolksstar…
August 7th, 2007
Lese ich doch gerade beim Jörg etwas über den guten alten Heino und seine Äußerungen zum Jugendwahn auf allen Kanälen (gemeint sind die Fernsehkanäle). Nachdem er bereits dazu aufgerufen hatte, die Fernsehgebühren zu boykottieren (was ich aus anderen Gründen durchaus nachvollziehen kann), beklagt Heino nun, es gäbe zu wenige Sendungen für ältere Menschen.
Scheinbar ist dem grauhaarigen Barden mit dem unverkennbaren, schwarzen Brett vorm Kopf beim letzten Blick auf seinen Kontostand aufgefallen, dass nicht mehr so viele Tantiemen auf sein Konto fließen, seit sich selbst die ältere Generation nicht mehr für seine Musik interessiert. Er wäre nicht der erste Schlagersänger i.R., der sich mit seiner sinkenden Beliebtheit nicht abfinden kann, sich als Opfer einer Verschwörung sieht und sinkende Verkaufszahlen seiner Werke zu einem Politikum macht.
Und zum Thema Jugendwahn muss sich Heino eine Frage gefallen lassen: Welcher deutsche Schlagersänger was das noch gleich, der in den 90ern mit “Techno”-Versionen seiner großen Hits “Schwarzbraun ist die Haselnuss” und “Blau blüht der Enzian” Erfolge feierte? Das, mein lieber Heino, das war Jugendwahn. Mit Betonung auf Wahn!
Quelle:
www.digitalfernsehen.de/news/news_183894.html
Jörgs Artikel:
www.digitaltivi.de/50226711/deutschland_sucht_den_supervolksmusikstar.php