41CLwtr2GwLWeihnachten ist lange her. Sechs Wochen, mindestens. Zwei Wochen davon hat meine Tochter gebraucht um eines ihrer Geschenke, eine Malunterlage von Simba Toys, so extensiv zu nutzen, dass die beigelegte Papierrolle nur noch ihren Pappkern offerierte, der, mit Filz- und Buntstift verziehrt, schnell seinen Reiz verlor. Ersatzpapier musste her.

Weitere vier Wochen hat es dann gedauert, bis Simba Toys mir nach verzweifelten Versuchen, Ersatzrollen auf der Internetseite des Herstellers oder anderswo im Internet zu finden folgende Mitteilung schickte:

„Leider haben wir keine Ersatz-Papierrollen im Sortiment.
Wir bedauern, Ihnen keinen besseren Bescheid geben zu können.“

Diese Nachricht kam nicht überraschend, denn bei dem Versuch, den alten Pappkern zu entfernen, hatte ich bereits erstaunt festgestellt, dass dies gar nicht vorgesehen war.

Schade, dass es in Zeiten von Resourcen-Schonung, Umweltschutz, Feinstaubplaketten, Recyling-Bestimmungen und Dosenpfand für einen namhaften Hersteller von Kinderspielzeug immernoch möglich ist, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das problemlos über Jahre hinweg gute Dienste leisten könnte, wenn es nicht so konstruiert wäre, dass eine einfache Papierrolle weder wechsel- noch nachkaufbar ist.

Wir werden jetzt tatsächlich ein voll funktionstüchtiges Spielzeug im gelben Sack entsorgen müssen, weil kein Ersatzpapier dafür erhältlich ist.

Mein Appell daher an Simba Toys: Runter mit so etwas vom Markt.

Und an alle, die mit dem Gedanken spielen, dieses Produkt zu kaufen: Lieber zwei oder drei Euro mehr für eine andere Malunterlage ausgeben und darauf achten, dass das Papier wechselbar ist.