b MG 3812Teil 1 – Die Vorüberlegungen

Nun gut – eine längere Geschichte, die hoffentlich nicht schon durch die unerotisch technische Bezeichnung des Lautsprechers hier ein jähes Ende findet.

Ich wurde schon vor über 25 Jahren vom HiFi-Virus infiziert und seit der Zeit bin ich auf dem Weg zu “meiner” Anlage. Durch die lange Zeit und den damit verbundenen Wechsel im Musikgeschmack und auch der “Hörerfahrung” war dies ein Weg mit vielen Kurven, Umwegen und (leider) auch Sackgassen.

Wenn man die Eskapaden weglässt, die für mich Sackgassen waren, bleiben doch einige interessante Lautsprecher für meine kleine Geschichte stehen:

  1. IQ 2140
  2. Timmis CT001
  3. Ceeroy Queen’s Dynasty
  4. Teufel M200/M4000 (parallel Timmis “kleine Muck” als PA für Parties)
  5. Audiophysics Step SLE
  6. Audiophysics Tempo 2 Special Edition
    (10 Jahre standen diese feinen Lautsprecher in meinem Wohnzimmer und der Scan Speak Hochtöner hat eine echt gute Figur gemacht)
  7. Timmis M-Horn (als Party-Spaßmacher)

Diese verschiedenen Lautsprecher stehen in Verbindung mit ein paar kleinen und größeren Subwoofern, die i.d.R. aktiv betrieben wurden und werden:

Begonnen hat es mit einem einfachen Visaton 20er in einer undichten Kiste…

Dann kam ein JBL 1500 GTi, der es geschafft hat, in verschiedenen Gehäusen bis heute durchzuhalten (Bassreflex, Bandpass groß, Horn, Bandpass klein). Erstaunlich gute Ergebnisse erhält man in der Kombination 1500GTi und großem Bandpass. Zwischendrin kamen interessante Konstruktionen mit zwei 26er Vifa PLW 26, die aber insgesamt wenig zielführend waren.

Diese Erfahrungen manifestierten sich in meinem Gehörgang und paarten sich dort mit einigen auditiven Erlebnissen, für die Schallwandler verantwortlich zeichneten, welche leider nicht in meinen Hörraum einziehen sollten:

B&W 801, B&W 802, Quadral Titan, JBL 5000 Ti, 1000 Ti
Audiophysics Tempo, Caldera, Medea und ein gewaltiger vollaktiver Prototyp dessen Name mir entfallen ist.
Verschiedene Dynaudio-Lautsprecher
Div. andere Modelle verschiedenster Hersteller, die aber nicht wesentlich zur Meinungsbildung beitrugen.

Die Anforderungen an die Lautsprecher, die jetzt in mein Wohn-(Hör-)zimmer einziehen sollen sind einfach formuliert:

  1. Kindertauglich umwerffest
  2. Hoher WAF
  3. In kleinen Räumen mit Holzboden und mit kleinen Pegeln zu betreiben
  4. Aufstellungsunkritisch
  5. Nicht zu wählerisch mit der vorgeschalteten Elektronik
  6. Ideal für Jazz, Stimmen und kleine Besetzungen, aber auch für Live-Konzerte
  7. Trockener tiefer Bass und sehr saubere räumliche Darstellung

Im zweiten Teil “Die Entscheidung” erfahrt Ihr die Beweggründe, aufgrund derer es eine Box aus dem Stall von Axel Oberhage werden musste. Stay tuned!

Dem Hering einen Kommentar hinschmettern.