Der macht wie’s Messer

April 7th, 2008

BildAm Beispiel eines Klappmessers erläutert Werner in seinem Blog, wie er ein einfaches und schnell zu realisierendes Licht-Setup für metallische Objekte zusammengestellt hat. Zwei Blitzköpfe und ein bisschen Hirnschmalz genügen völlig, um ein sehr professionelles Bild dieses Gegenstands zu erzeugen. Objektfotografie ist zwar etwas, womit ich mich persönlich noch nicht so ausführlich auseinandergesetzt habe, aber Werner bringt mich auf eine Idee.

MG 4816Auf meinem nächtlichen Streifzug durch die Untiefen des WeltWeitWeb bin ich auf die Fotoinsel gestoßen. Ein bisschen versteckt und bescheiden unter „Sonstiges“ hat der Autor der Seite ein kleines Fotolexikon zusammengetragen, in dem viele wichtige Begriffe der Fotografie knapp und präzise erläutert sind.

Hier fand ich auch, wonach ich suchte, nämlich eine Erklärung, warum Tiefenschärfe eigentlich Schärfentiefe heißt:

„Als Schärfentiefe bezeichnet man die Ausdehnung der Bereiches, der vom Auge in der Abbildung als noch ausreichend scharf empfunden wird. Gemeint ist also die Tiefe der Schärfe und nicht die Schärfe der Tiefe, so dass die oft verwendete Bezeichnung „Tiefenschärfe“ falsch ist. Die Schärfentiefe ist abhängig vom Zerstreuungskreisdurchmesser, dem Abbildungsmaßstab und der Blendenöffnung.“

Den gesamten Lexikoneintrag findet Ihr hier.

Der Autor der Fotoinsel betreibt zudem ein interessantes Fotoblog.