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Twitter – Eigentlich ging es mir wie vermutlich jedem, der das erste Mal von diesem „Microblogging“-Service liest. Die Frage „Was soll das?“ stand mir in großen Lettern auf der Stirn geschrieben. Aber solche Fragen zeugen ja nicht nur von Unverständnis. Sie erzeugen auch eine gewisse Neugierde, die spätestens dann unerträglich wird, wenn sich rechts und links die Fragen nach dem eigenen Twitter-Account häufen. So funktioniert das wohl mit dem Hype.

Naja, dachte ich. Angucken kann ich es mir ja mal. Was ist aus dem „Angucken“ geworden?: Ein Account bei Twitter, meine ersten 10 „Follower“, die Kenntnis aller nötigen Abkürzungen um „Hashtags“ zu setzen, direkte Nachrichten zu verschicken und nach interessanten Themen zu suchen, der Download von „twhirl“, damit ich auch mitkriege, wenn unglaublich wichtige Dinge in meinem Netzwerk passieren und zu guter Letzt ein Update meines Blog Backends, damit ich die „Twitter Tools“ verwenden kann und hier auch in meiner „Side“bar (die bei mir unten ist) die letzten „Tweets“ anzeigen kann.

Und deswegen jetzt auch dieser Beitrag, um zu testen, ob er automatisch bei Twitter als Tweet ausgegeben wird.

Nebenbei bemerkt: Wenn jemand sein WordPress auf den neuesten Stand bringen muss: Vladimir, Autor mehrerer Bücher zum Bloggen, hat eine super Anleitung dafür geschrieben. Kurz, aber hilfreich. Mich hat es mit seiner Hilfe 10 Minuten gekostet.

Echo 2009 — Danke, Udo!

Februar 22nd, 2009

echoZugegeben, die gesamte Verleihung habe ich nicht gesehen. Aber zwischendurch reingezappt habe ich schon. Der Echo 2009 war wirklich eine eher blutleere Veranstaltung. Barbara Schöneberger (die ich wirklich sehr schätze) hatte schon bessere Tage und zusätzlich mit dem wirr dahinstammelnden Oliver Pocher auch alles andere als einen Counterpart auf Augenhöhe.

Am besten hat mir Udo Lindenberg gefallen. Nicht nur, dass er fleißig aus dem Nähkästchen plauderte und preisgab, dass er einmal mehr ein Album völlig „breit unter dem Mischpult“ liegend zustande gebracht hat. Mit seiner absolut echten und schönen Freude über den Preis hat er kurz vor Schluss daran erinnert, warum die galaverwöhnte Prominenz sich an diesem Abend eigentlich in der O2-Arena eingefunden hatte.

Jan schreibt derzeit in seinem Technik-Blog über seine ersten Versuche mit der YuKoN-Methode von Jörg Weisner. Diese Methode soll über so genannte „Positive Gewohnheiten“ dazu verhelfen, negative Gewohnheiten zu verlieren und Herausforderungen des beruflichen wie privaten Alltags besser zu meistern. Jörg Weisner baut seine Theorie (laut Zusammenfassung von Jan) auf der Aussage auf, dass Selbstdisziplin nicht existiere und man daher mit Gewohnheiten arbeiten müsse. Diese bedürfen einer 21Tage andauernden Gewöhnungsphase, bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Allerdings frage ich mich, ob hier nicht zwei Dinge miteinander verwechselt werden. Negative Gewohnheiten schleifen sich ein und beruhen meistens auf dem Bequemlichkeitsprinzip. Zu nennen wären hier so Dinge wie „Nicht-sofort-nach-dem-Essen-abspülen“, „Fahrrad-nicht-in-den-trockenen-Keller-bringen“ oder eben (aus eher beruflicher Sicht und wie in Jans erster „Challenge“) „E-Mails-nicht-sofort-bearbeiten-und-wegsortieren“. Positive Gewohnheiten müssen aber mit Kraft und Durchhaltevermögen antrainiert werden. Der geneigte Leser bemerkt schon, welches Wort ich hier zu vermeiden versucht habe: Dieses Training erfordert Selbstdisziplin.

Nun habe ich das Buch noch nicht gelesen und äußere hier nur einen ersten Zweifel. Finde das Thema aber so spannend (und es wäre nicht so als hätte ich nicht auch hier und da Bedarf an einer solchen Methode), dass ich mir das Buch bestellt habe und damit hoffentlich nicht nur zum Erfolg des Autors beitrage.

41CLwtr2GwLWeihnachten ist lange her. Sechs Wochen, mindestens. Zwei Wochen davon hat meine Tochter gebraucht um eines ihrer Geschenke, eine Malunterlage von Simba Toys, so extensiv zu nutzen, dass die beigelegte Papierrolle nur noch ihren Pappkern offerierte, der, mit Filz- und Buntstift verziehrt, schnell seinen Reiz verlor. Ersatzpapier musste her.

Weitere vier Wochen hat es dann gedauert, bis Simba Toys mir nach verzweifelten Versuchen, Ersatzrollen auf der Internetseite des Herstellers oder anderswo im Internet zu finden folgende Mitteilung schickte:

„Leider haben wir keine Ersatz-Papierrollen im Sortiment.
Wir bedauern, Ihnen keinen besseren Bescheid geben zu können.“

Diese Nachricht kam nicht überraschend, denn bei dem Versuch, den alten Pappkern zu entfernen, hatte ich bereits erstaunt festgestellt, dass dies gar nicht vorgesehen war.

Schade, dass es in Zeiten von Resourcen-Schonung, Umweltschutz, Feinstaubplaketten, Recyling-Bestimmungen und Dosenpfand für einen namhaften Hersteller von Kinderspielzeug immernoch möglich ist, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das problemlos über Jahre hinweg gute Dienste leisten könnte, wenn es nicht so konstruiert wäre, dass eine einfache Papierrolle weder wechsel- noch nachkaufbar ist.

Wir werden jetzt tatsächlich ein voll funktionstüchtiges Spielzeug im gelben Sack entsorgen müssen, weil kein Ersatzpapier dafür erhältlich ist.

Mein Appell daher an Simba Toys: Runter mit so etwas vom Markt.

Und an alle, die mit dem Gedanken spielen, dieses Produkt zu kaufen: Lieber zwei oder drei Euro mehr für eine andere Malunterlage ausgeben und darauf achten, dass das Papier wechselbar ist.

Bild…ist nur eine noch höhere Lichtstärke. Gerade musste ich mich mal wieder selbst aus meinen Träumen reißen und mich zurück auf den Boden der Tatsachen bringen. Seit vielen Wochen gehen mir Gedanken durch den Kopf, die sich um die Anschaffung eines Telezoom-Objektives ranken. Seit ich gelesen habe, dass der Autofokus meiner Canon 30D erst so richtig in Fahrt kommt, wenn die Offenblende eines Objektivs größer gleich 2.8 ist (erst dann ist der Kreuzsensor wirklich in Aktion), kommt mir immer wieder der Gedanke: „Was wäre wenn ich ein Canon EF-L 70-200, 2.8 IS USM mein Eigen nennen könnte?“

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