Bild…ist nur eine noch höhere Lichtstärke. Gerade musste ich mich mal wieder selbst aus meinen Träumen reißen und mich zurück auf den Boden der Tatsachen bringen. Seit vielen Wochen gehen mir Gedanken durch den Kopf, die sich um die Anschaffung eines Telezoom-Objektives ranken. Seit ich gelesen habe, dass der Autofokus meiner Canon 30D erst so richtig in Fahrt kommt, wenn die Offenblende eines Objektivs größer gleich 2.8 ist (erst dann ist der Kreuzsensor wirklich in Aktion), kommt mir immer wieder der Gedanke: „Was wäre wenn ich ein Canon EF-L 70-200, 2.8 IS USM mein Eigen nennen könnte?“

Verstärkt werden diese Gedanken seit nunmehr ebenfalls einigen Wochen durch die Erfahrungen, die ich mit dem Tamron 28-75, 2.8 gemacht habe. Dieses Objektiv ist schon bei Offenblende überraschend scharf und macht im Available Light Bereich mächtig Spaß. Wie genial muss so etwas erst mit einem Stabilisator und im Telebereich mit einem tollen Bokeh sein?

Doch rechtfertigt das bisschen mehr Lichtstärke tatsächlich den viel höheren Preis im Vergleich zum Canon EF-L 70-200, 4 IS USM? In den Internetforen gibt es sogar reichlich Besitzer beider Objektive, die schwören, dass sie mit dem „4er“ die besseren Ergebnisse erzielen. Zudem ist das gute Stück leichter und eben einen guten Batzen günstiger.

Kann es wirklich für einen Hobbyfotografen Sinn machen, nach einem 2.8er Objektiv in einer so hohen Preisklasse zu schauen? Vielleicht habt Ihr einen Kommentar oder eine Entscheidungshilfe für mich. Nicht, dass ich die finanziellen Mittel hätte, eine der beiden Alternativen tatsächlich anzuschaffen, aber man muss ja mal träumen dürfen. Außerdem würden mich Eure Erfahrungen mit den Gläsern interessieren.

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