lightroombox

Früher war alles besser.

Da hat man alle paar Tage mal einen Film von 36 Bildern vollgemacht und hat den zum Entwickeln gebracht. Die Fotos kamen in eine Kiste, ein Registerreiter in der Kiste wurde beschriftet und fertig.

Heute produziere ich ständig dreistellige Bilderfluten und obwohl ich mich inzwischen besser von echt misslungenen Aufnahmen trennen kann, sind es immer noch zu viele, die in meinen Augen archivierungswürdig sind. Oft siegt der Gedanke “Naja, total verschwommen, aber vielleicht kann ich es nochmal als Textur verwenden…” Aber wie Herr werden über diese Fluten?

Mein erster Versuch galt iView Media Pro. Seeeehr mächtiger Katalog mit allerhand Funktionen für die Stichwortvergabe, aber leider wenig intuitiv. Außerdem lässt die Anbindung an die Programme, die ich so mag (ja, ich bin ein Adobe-Fan und ich liebe Photoshop) zu Wünschen übrig.

Zweiter Versuch (weil es gerade neu herauskam): Adobe Lightroom, inzwischen in der Version 1.1. Und was soll ich sagen? Das ist es! Sehr intuitive Vergabe aller Sortierkriterien, teilweise bereits während des Imports. Tolle Bearbeitungsfunktionen (vor allem für RAW-Bilder, die ich -Asche auf mein Haupt- aus Faulheit noch viel zu selten mache), schöne Programmaufmachung, alles unter einer Oberfläche… Schnell mal die gerade geschossenen Bilder in einer ansprechenden Diashow zeigen? Kein Problem! Mal eben eine Webgalerie auf den Server schieben? Klar!

Einziger Nachteil: Die Adobe Creative Suite 3 und Adobe Lightroom steigern die Lust auf einen neuen Rechner. Eine Überlegung, die ich bisher erfolgreich unterdrücke. Aber diese Programme haben definitiv Leistungshunger und ich spüre, dass mein geliebter PC sehr viel Kohle nachschüppen muss, um dem gerecht zu werden.

Nichtsdestotrotz: An meine Bilder kommt in Zukunft ein weiteres Adobe-Produkt: Lightroom macht Spaß und schafft Überblick.

Download einer Testversion:
www.adobe.com/go/trylightroom_de

Mehr Infos:
www.adobe.com/de/products/photoshoplightroom/

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